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Gay Romance

 

“Die Kurzgeschichte eignet sich perfekt als sommerlich unbeschwerter Mittagssnack oder auch als anregende Gute-Nacht-Lektüre.” ma.te. 

 

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Inhaltsangabe

Jim Deckers Vergangenheit holt den jungen Kundenberater ohne Ankündigung ein – seine Beziehung droht daran zu zerbrechen. Nach einem sinnlichen und romantischen Schäferstündchen trifft Jims Partner Sasha auf einen Geist aus Jims früherem Leben.

Ist ihre Liebe stärker?

Eine Achterbahnfahrt der Gefühle mit ungefähr 7.200 Worten. Dieses E-Book enthält homoerotische Inhalte und ist nur für Personen über 18 Jahren geeignet.

“Was mir sehr gut gefällt, ist die Detailreiche Erzählung. Man merkt, das Marc Weiherhof als Banker Ahnung hat von den Abläufen und Begebenheiten in einer Bankgeschäftsstelle, auch wenn das, was Sascha und Jim da so treiben eher nicht in der Realität abläuft bzw. eher in den Köpfen von so manch einem Berater der gerade über langweiliger Arbeit sitzt.” Biggi04

Leseprobe

Die ältere Dame, die Jim in seinem Büro direkt gegenübersitzt, gleicht einem Fossil, einem vorsintflutlichen Lebewesen aus einer anderen Ära. Ihre von Pigmentflecken übersäte, durchscheinende Haut ist von tiefen Furchen gezeichnet und ihr schütteres Haar ist komplett ergraut. „Junger Mann, können Sie mir bitte die Geheimnummer meiner Karte nennen? Ich … ich habe … ich habe sie vergessen“, richtet sie sich mit einem scheuen Lächeln an Jim. Ihre Stimme ist leise, wirkt unsicher. Die Frau ruft in Jim unwillkürlich einen Beschützerinstinkt hervor.

„Frau Möller, die Geheimnummer kennen nur Sie als Karteninhaberin – darum heißt sie ja auch Geheimnummer. Da kann ich Ihnen leider nicht weiterhelfen. Was ich aber tun kann, ist Ihnen eine neue PIN zu …“, beginnt Jim, bevor ihm die Kundin nervös das Wort abschneidet. 

„Aber … aber wie komme ich nun an Bargeld? Ich muss doch leben, verstehen Sie, junger Mann? Ich muss etwas zu essen und zu trinken kaufen. Mein Urenkel hat Geburtstag und erwartet ein Geschenk. Den kann ich doch nicht enttäuschen. Wie stellen Sie sich das vor?! Was um Himmels willen soll ich nur tun?“, will die ältere Dame erschüttert wissen. Ihre Stimme bebt, während ihre Hände vor Aufregung noch stärker zittern als zu Beginn des Gesprächs. Du gibst nicht in meinem Büro den Löffel ab, kleine Lady! Hast du kapiert?, schießt es Jim durch den Kopf, als er die Frau beruhigend anlächelt.

„Liebe Frau Möller, soll ich Ihnen eine neue PIN bestellen? Sobald diese in Ihrem Briefkasten ist, können Sie Ihre Karte wieder wie gewohnt benutzen. Wie klingt das für Sie?”

„Das ist furchtbar, ganz furchtbar. So geht das nicht“, schluchzt die Frau den Tränen nahe. „Wie soll ich denn ohne Bargeld leben? Das Wochenende steht vor der Tür, ich muss dringend einkaufen und …“