Damals im Orient

Gay Romance

 

“Diese schöne Liebesgeschichte entführt den Leser in den Orient. Dabei sind die Beschreibungen von Natur, Städten, Märkten und Menschen so anschaulich, dass ich mich fühlte, als wäre ich dabei.”  miraculum

 

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Inhaltsangabe

Was als Schiffsreise durch den sagenumwobenen Orient beginnt, endet in einem romantischen Abenteuer und verändert das Leben von Clemens Wagner nachhaltig. Das Schicksal führt ihn mit dem geheimnisvollen Omani Faris zusammen, dessen Herkunft zur Zerreißprobe für die junge Beziehung wird.

Eine hochemotionale Reise durch das ferne Morgenland, die beweist, dass kulturelle Unterschiede kein Hindernis für die Liebe darstellen.

“Hat man erst einmal angefangen zu lesen, so legt man das Buch nicht mehr aus der Hand.” Lesetiger

Leseprobe

Die Sonne gleicht einem glühenden Feuerball, während sie über das wolkenlose, stahlblaue Firmament gleitet, um ihre Kraft mit der Welt zu teilen. Ihre wärmenden Strahlen verzaubern ausnahmslos alles, was von ihnen gestreichelt wird. Gefühlt so nah und doch Lichtjahre entfernt, begleitet uns der langsam verglühende Stern an jedem einzelnen Tag unseres Lebens. Dieser strahlend sonnige Tag verleiht dem Ort an den üppig blühenden Ufern des Zürichsees einen außergewöhnlichen Charme. Rapperswil, eine malerische Kleinstadt in der sanft geschwungenen Landschaft, ist in die schönsten Farben getaucht.

Alles blüht.

Die Wiesen stehen in saftigem Grün, die Blätter der Bäume keimen und die Blumen übertreffen sich gegenseitig in Form und Farbe. Libellen gleiten über das sich leicht wellende Wasser des Sees und Bienen schwirren durch die Luft. Emsig sammeln sie köstlichen Nektar und fliegen zwischen den Blütenkelchen hin und her. Ihre Hinterbeine sind mit Pollen bedeckt und schimmern in einem satten Gelb, das mit dem der Sonne konkurriert. Die alten, aber stets gepflegten Raddampfer versuchen verzweifelt die Menschenmassen aufzunehmen, die sich auf den hölzernen Schiffsstegen sammeln und auf den See hinausfahren wollen. Im Wasser vor dem felsgesäumten Ufer ziehen majestätische Schwäne ihre Bahnen. Sie recken ihre langen Hälse gierig in die Höhe, um von den vorbeischlendernden Menschen Brotkrümel zu erhaschen. Schnatternd tauchen sie nach dem Backwerk und kämpfen um das Futter.

Der Winter, die harte Zeit des Hungerns, ist vorbei.