Harmonisiert nicht: Machismo, Auto und Technik

Harmonisiert nicht: Machismo, Auto und Technik
 
Unser neues Auto hat leicht mehr PS als der bisherige Fiat 500 und so kann ich meinen Machismo auch ab und an mal an einem Lichtsignal ausleben. (Da scheinen alle Männer gleich zu ticken, egal ob hetero, bi oder schwul).
 
Folgende Situation: Zwei Spuren in die gleiche Richtung, eine rote Ampel, drei Fahrzeuge. Direkt vor mir ein Nissan Sportwagen, daneben ein Mercedes Coupé. In beiden Autos sitzen junge Kerle, welche den Motor ihres Schlittens knurren und heulen lassen. (SOWAS mache ich nie!) Ich zu Männe: “Na, wer ist wohl schneller?” Bevor er antworten kann, schaltet das Lichtsignal auf grün. Motoren heulen, die Fahrbahn wird mit Reifengummi gesprenkelt, Rennbahnfeeling. Der Nissan geht in Führung, knapp gefolgt vom Mercedes auf der linken Spur. Ich halte mit, gebe Gas, werde schneller (ich schnaufe heftig, weil es so geil ist, dass mein Auto sowas erlaubt) und dann, als ich beinahe als zweiter (die zweispurige Straße wird zur Einspurigen) aus dem “Rennen” hervorgehe, riegelt der Bordcomputer den Motor ab und lässt mich mit 63 km/h weitertuckern
 
Kreisch, verdammt, sch#ße!
 
Tja, so ist das halt, wenn man zuvor den “Limiter” (maximale Geschwindigkeit, schneller geht’s dann nicht) auf 63 eingestellt hat. Gott, haben wir vielleicht gelacht – ich hatte Tränen in den Augen.
 
Fazit der Aktion: Schwule Männer sind eben auch nur Männer und Blondinchen und Technik, das geht ja mal gar nicht.

3 Gedanken zu “Harmonisiert nicht: Machismo, Auto und Technik

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