{"id":2616,"date":"2015-06-05T09:27:20","date_gmt":"2015-06-05T07:27:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.marc-weiherhof.ch\/blog\/?p=2616"},"modified":"2017-09-08T22:26:57","modified_gmt":"2017-09-08T20:26:57","slug":"der-bosporus-kurier-gay-romance-xxl-leseprobe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.marc-weiherhof.ch\/blog\/der-bosporus-kurier-gay-romance-xxl-leseprobe\/","title":{"rendered":"&#8218;Der Bosporus-Kurier: Gay Romance&#8216; XXL-Leseprobe!"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Voller Stolz pr\u00e4sentiere ich euch meine XXL-Leseprobe zu &#8218;Der Bosporus-Kurier&#8216; Viel Spa\u00df beim Lesen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\">Prolog: Horror<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\">\u201eWoher hast du diese Schei\u00dfdrogen?\u201c, br\u00fcllte der Justizvollzugsbeamte, w\u00e4hrend er Sebastians Kopf mit der flachen Hand gegen die keimverseuchte WC-Sch\u00fcssel presste. \u201eWoher hast du das Koks? Spuck es aus, du Schwuchtel!\u201c Die Stimme wurde lauter und bedrohlicher. Die Drohungen des Beamten hallten durch die Enge der Gef\u00e4ngniszelle. Er drehte Sebastians Arm auf seinen R\u00fccken. Wenn er so weitermachte, w\u00fcrde er ihm die Schulter auskugeln.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\"><div class=\"su-expand su-expand-collapsed su-expand-link-style-default\" data-height=\"2\"><div class=\"su-expand-content su-u-trim\" style=\"color:#404040;max-height:2px;overflow:hidden\">\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">\u201eBitte \u2013 Aua \u2013 Stopp! H\u00f6ren Sie auf! Ich habe Ihnen schon tausendmal gesagt, dass ich nicht wei\u00df, woher diese Drogen sind. Ich wei\u00df nichts dar\u00fcber. Die hat mir jemand in den Rucksack geschmuggelt. Bitte, Sie m\u00fcssen mir glauben! H\u00f6ren Sie auf! Sie tun mir weh!\u201c, bettelte Sebastian verzweifelt. Seine Angst steigerte sich von Sekunde zu Sekunde. Der Aufseher schien mit der gestammelten Antwort nicht mal ann\u00e4hernd zufrieden zu sein. Er griff mit seiner rauen Hand in Sebastians halblanges, blondes Haar und dr\u00fcckte sein wehrloses und ver\u00e4ngstigtes Opfer tiefer in das wassergef\u00fcllte Klosett.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">Sebastian starrte voller Abscheu und abgrundtiefem Entsetzen in die tr\u00fcbe Fl\u00fcssigkeit, die in der schmutzigen Chromstahlsch\u00fcssel schwamm. Automatisch wanderten seine Augen panisch umher und sein Blick fiel auf das Metall an den Seiten. Ein Fehler! An den R\u00e4ndern hafteten nicht identifizierbare, getrocknete Spuren vorheriger H\u00e4ftlinge, was Sebastians Brechreiz anregte. Ein ureigener Instinkt, der sich schwer aufhalten l\u00e4sst. Sebastian wusste, dass sich seine Lage \u2013 und das Wasser \u2013 massiv eintr\u00fcben w\u00fcrden, wenn er sich jetzt \u00fcbergeben m\u00fcsste. Er versuchte sich zu beherrschen, um seinen Mageninhalt nicht in die Sch\u00fcssel zu erbrechen, in die er gleich \u2013 ohne Zweifel \u2013 eingetaucht w\u00fcrde. Als sein Blick wieder auf die immer n\u00e4her kommende Br\u00fche fiel, wurde ihm klar, dass es nicht mehr lange dauern w\u00fcrde, bis er damit in Kontakt kommt. Seine Gedanken rasten. <em>Wann erwache ich aus diesem grausamen Albtraum? Bitte lass mich aufwachen! Bitte! Ich habe nichts getan. Wieso passiert mir das? Warum mir? Was f\u00fcr ein Albtraum!<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">Doch das war kein Albtraum.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">Das war die Wirklichkeit in ihrer erschreckendsten und grausamsten Form. Sebastians K\u00f6rper zuckte und er versuchte sich verzweifelt zu wehren, zu befreien. Der W\u00e4rter war st\u00e4rker und \u00fcbte uns\u00e4glichen Druck auf seinen Arm und seinen Kopf aus. Er f\u00fchlte sich hilflos, ohnm\u00e4chtig und ausgeliefert. Das war das Schlimmste an dieser Situation! <em>Warum passiert mir das? Warum mir? Bitte, lass ihn aufh\u00f6ren! <\/em>Die ersten Haarstr\u00e4hnen kamen mit dem tr\u00fcben Nass in Kontakt. Sebastian konnte fast sehen, wie sie sich mit der Feuchtigkeit vollsogen. Jetzt ging es nicht mehr lange. Sebastian holte tief Luft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">\u201eNa, mal sehen, wie dir das gef\u00e4llt, du Schwanzlutsch\u2013\u201c, fluchte der Beamte. Die grausamen Worte wurden zu einem Rauschen, als Sebastians Gesicht unter Wasser gedr\u00fcckt wurde. Er h\u00f6rte dumpfes Klopfen, den Aufschrei der Metallsch\u00fcssel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">Blanke Panik, eine uns\u00e4gliche Angst machte sich in ihm breit, infizierte jede Zelle seines adrenalin- und instinktkontrollierten K\u00f6rpers. Er versuchte sich zu konzentrieren und den Gedanken an die unhygienische Fl\u00fcssigkeit in der Toilettensch\u00fcssel zu verdr\u00e4ngen. Schwer fiel ihm das nicht. Sein \u00dcberlebensinstinkt hatte bereits die Kontrolle \u00fcbernommen. Seine ganze Kraft b\u00fcndelte sich in seinem K\u00f6rper, in seinen Extremit\u00e4ten. Mit seinen Knien und F\u00fc\u00dfen versuchte er sich vom nassen und rutschigen Boden abzusto\u00dfen, sich aus dem eisernen Griff seines Peinigers zu winden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">Ohne Erfolg.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\"><em>Jetzt muss ich sterben. <\/em>Als es Sebastian langsam schwarz vor Augen wurde, wehrte er sich mit aller Kraft dagegen. Er riss seine Lider weit auf und k\u00e4mpfte gegen die Ohnmacht. Doch er musste seine Augen sofort wieder schlie\u00dfen, da sie wie Feuer brannten. Das Wasser reizte seine Netzhaut. Er musste atmen, er brauchte Sauerstoff! Wie lange wurde er schon unter Wasser gedr\u00fcckt? Die Zeit schien stehenzubleiben. Eine grausame, unendliche Ewigkeit. Jede einzelne Zelle seines K\u00f6rpers verlangte nach Sauerstoff, schrie regelrecht danach.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\"><em>Ich muss atmen! Lass mich atmen!<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">Der Drang nach Luft zu schnappen, wurde immer unertr\u00e4glicher. Seine Lungen sehnten sich nach Sauerstoff. Der Schmerz, war brennend, stechend und pulsierend zugleich. Die Angst vor dem Tod, vor einem grausamen Ertrinken, war zentral und m\u00e4chtig. Sebastians K\u00f6rper zitterte unkontrolliert. Er wurde von heftigen Kr\u00e4mpfen gesch\u00fcttelt<em>. Ich kann nicht mehr l\u00e4nger warten!<\/em> Das war sein letzter Gedanke, bevor er es nicht mehr aushielt, seine Lippen einen Spalt breit \u00f6ffnete und einen Schwall Wasser in seinen Mund lie\u00df. Es brannte \u2013 in seinem Hals, in der Luftr\u00f6hre und in der Lunge. Lichtblitze zuckten vor seinen Augen. Das Brennen breitete sich auf sein gesamtes Nervensystem aus und sein Sch\u00e4del f\u00fchlte sich an, als w\u00fcrde er in K\u00fcrze zerspringen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\"><em>Luft!<\/em> Er konnte an nichts anderes denken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">Sebastians Zellen waren dabei abzusterben, was den Schmerz verursachte. Bald w\u00fcrde sein Gehirn aussetzen und er w\u00fcrde in eine dunkle Bewusstlosigkeit abdriften. Der Schmerz pulsierte in seinem K\u00f6rper. Langsam verschwamm die Realit\u00e4t.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\"><em>Ich will noch nicht sterben! Bitte!<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">Er merkte kaum, wie sein Kopf nach oben gezogen wurde, raus aus dem Wasser. Automatisch schnappte er nach Luft. Er versuchte verzweifelt zu atmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">Nichts.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">Er war wie ein Fisch auf dem Trockenen und merkte wie das Wasser von seinem Gesicht tropfte. Schlagartig str\u00f6mte der langersehnte Sauerstoff brennend in seine Lungen und versorgte seinen gepeinigten Organismus mit dem lebenswichtigen Elixier. Endlich! Sein K\u00f6rper wehrte sich gegen das eingeatmete Wasser und so hustete und w\u00fcrgte er die unhygienische Fl\u00fcssigkeit aus seinen Atemwegen. Er erbrach sich auf den Boden, tr\u00e4nkte seine H\u00e4nde und Kleider damit. Doch Sebastian bemerkte das kaum. Er schnappte noch immer nach Luft und versuchte tief ein- und auszuatmen. Er weinte, schluchzte und schrie. Die ganze Angst und Panik entlud sich auf einmal. Die Ger\u00e4usche, die sein geschundener K\u00f6rper von sich gab, spiegelten den puren Horror wieder. Er sp\u00fcrte die Feuchtigkeit, die ihm \u00fcber R\u00fccken und die Brust tropfte. Alles war nass und triefte. Doch in diesem Moment war alles egal. Er war so froh wieder frei atmen zu k\u00f6nnen. Er sp\u00fcrte, wie sich sein Puls langsam beruhigte und auch die letzte Zelle mit Sauerstoff versorgt wurde. Der brennende Schmerz lie\u00df langsam nach und zur\u00fcck blieb ein dr\u00f6hnendes H\u00e4mmern in seinem Kopf, als ob eine ganze Marschkappelle musizierte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">\u201eSchei\u00dfe! Warum tun Sie mir das an? Was habe ich Ihnen getan? Verdammt noch mal!\u201c, presste Sebastian hervor. Er hustete ununterbrochen. Doch statt einer Antwort trat der Beamte zu, traktierte Sebastian mit dem Stiefel. Das Opfer kippte zur Seite. Schmerzboten jagten durch sein \u00fcberreiztes System. Er atmete schwer, hustete und verkrampfte sich. Er hatte panische Angst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">Todesangst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">Vor wenigen Sekunden war er noch sicher, er m\u00fcsse ersticken. Eine schreckliche Art zu sterben. Dieser Gedanke erf\u00fcllte ihn mit abgrundtiefer Furcht. Er versuchte ruhig zu atmen, sich zu beruhigen. <em>Alles wird gut. Alles wird gut. Du schaffst das! <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">\u201eNa, redest du jetzt oder soll ich weitermachen?\u201c, keifte ihn der W\u00e4rter an.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">\u201eN-nein. Bitte, bitte nicht. Ich wei\u00df doch nichts. Wirklich. Bitte \u2026 nicht \u2026 bitte nicht nochmal. Bitte, nein!\u201c wimmerte Sebastian. Sein Peiniger war um einiges gr\u00f6\u00dfer als er, wirkte nahezu riesenhaft, wie er so \u00fcber Sebastian stand. Mit einem dreckigen Grinsen blickte er auf das H\u00e4ufchen Elend herab, das vor seinen Stiefeln kauerte und keuchte. Die dunklen Haare des Justizvollzugsbeamten waren zu einem kurzen B\u00fcrstenschnitt geschnitten und sein Kinn war vernarbt. Er wirkte stark, gut trainiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">Sebastian wurde erneut von seinen rauen H\u00e4nden am Kragen gepackt und nach oben gezerrt. Die Wache schleifte ihn brutal durch den Raum und dr\u00fcckte ihn auf einen Stuhl, der an einem wackeligen, in der Wand verankerten Tisch stand. Der Beamte griff nach Sebastians linker Hand und dr\u00fcckte sie fest auf die Tischplatte. So etwas hatte Sebastian noch nie erlebt. Er hatte keine Chance seinen Arm auf der Tischplatte zu bewegen. Egal, wie sehr er es auch versuchte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">\u201eSo, jetzt h\u00f6rst du mir zu, du Schwuchtel! Du sagst mir, wer dein Dealer ist und woher du diese verdammten schei\u00df Drogen hast! Verstanden? Wenn du es mir nicht sagst, wirst du es bereuen. Glaub\u2019s mir, du kleiner, schwuler Arsch!\u201c, br\u00fcllte ihm der Mann direkt ins Ohr. Er griff nach Sebastians kleinem Finger, schloss langsam seine Faust um ihn und zog ihn mit einem gemeinen Grinsen bis zum Anschlag nach hinten. Die empfindliche Haut um den Finger spannte, als Gelenke und Knochen langsam \u00fcberdehnt wurden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">\u201eNein! Nein, bitte nicht! Ich habe Ihnen alles erz\u00e4hlt, was ich wei\u00df. Bitte! Ich wei\u00df nicht, wer mir diese Drogen untergejubelt hat. Glauben Sie mir endlich! Ich wei\u00df nichts \u00fcber diese Drogen!\u201c W\u00e4hrend Sebastian um Gnade winselte, dr\u00fcckte der Justizbeamte den Finger weiter nach hinten. Sebastians Finger schien zu explodieren, so als ob seine Haut in K\u00fcrze rei\u00dfen und aufplatzen w\u00fcrde. Wie eine Wurst, die zu lange und zu hei\u00df gekocht wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">\u201eOh Gott \u2026 oh Gott. Nein, bitte! Bitte glauben Sie mir endlich! Ich wurde verarscht. Ich wei\u00df nicht woher das Zeug stammt oder wer es mir untergejubelt hat. Sonst w\u00fcrde ich es Ihnen sagen. Ich wei\u00df es nicht!\u201c Der Schmerz und die Angst vor dem, was gleich passieren w\u00fcrde, mischten sich zu einem explosiven Cocktail, der Sebastians Sinne vereinnahmte. Der Schmerz, der von seinem Finger ausging, verhie\u00df nichts Gutes. Gepeinigt schloss Sebastian die Augen. In diesem Moment geschah etwas Merkw\u00fcrdiges: F\u00fcr Sebastian war es, als ob er seinen eigenen K\u00f6rper verlie\u00dfe und von oben auf diese makabere Szene hinabblickte. Er war abwesend und doch pr\u00e4sent in seinem misshandelten K\u00f6rper. Alles wirkte so unwirklich, absolut surreal. Sebastian Pola in einer t\u00fcrkischen Gef\u00e4ngniszelle, maltr\u00e4tiert von einem wild gewordenen Justizvollzugsbeamten, in einer Toilette gequ\u00e4lt, den Finger bis zum Anschlag nach hinten gebogen. <em>Wieso tut man mir das an? Warum? <\/em>Doch schon verflog der Moment und er wurde mit einem Ruck zur\u00fcck in seinen K\u00f6rper katapultiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">\u201eLetzte Chance!\u201c, br\u00fcllte ihm der W\u00e4rter ins Ohr. F\u00fcr einen kurzen Moment klangen Sebastians Ohren nach, so laut hallten die Worte durch seinen Geh\u00f6rgang. Aber immerhin hatte er den Druck auf seinen Finger reduziert. Sebastians Gedanken kreisten. <em>Warum h\u00f6rt mir dieser Idiot nicht zu? Warum glaubt er mir nicht? Ich habe nichts mit diesen Drogen zu tun. Mach, dass er mir glaubt! Bitte! <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">\u201eIch wei\u00df nicht, wer mir diese Dro-\u201c, fl\u00fcsterte Sebastian, bevor der W\u00e4rter mit einem schnellen und kr\u00e4ftigen Ruck seinen Finger nach hinten knickte. Ohne zu z\u00f6gern, brach ihm dieses Schwein seinen kleinen Finger!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">Das Ger\u00e4usch des brechenden Fingers dr\u00f6hnte in Sebastians Ohren. Er br\u00fcllte vor Schmerzen. Der brechende Knochen, sein Schrei, alles erhob sich zu einer schallenden Kakophonie. F\u00fcr Sebastian war es endg\u00fcltig zu viel. Ihm wurde schwarz vor Augen und er verlor das Bewusstsein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">Verzweiflung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">Angst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">Entsetzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">Dunkelheit.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\"><strong><br \/>\n<\/strong>Stadtrundgang<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">Sebastians Kurzurlaub in der T\u00fcrkei neigte sich langsam dem Ende zu. Die Zeit, die er in dieser fremden Stadt, in diesem unbekannten Land verbracht hatte, war intensiv und erfahrungsreich. Ungern dachte er daran, dass er in zwei Tagen wieder bei der Arbeit erscheinen sollte, um den Kunden bei ihren allt\u00e4glichen Gesundheitsproblemen zu helfen, sie zu beraten und sie bei ihrer Gesundung zu begleiten. Fairerweise muss man sagen, dass Sebastian eigentlich gerne in der kleinen Apotheke mitten in der M\u00fcnchner Altstadt arbeitete.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">Aber der Alltag wirkte noch so fern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">Er besuchte alleine, nur mit einem Rucksack, einem Reisef\u00fchrer und einer Karten-App bewaffnet, die bekannteste t\u00fcrkische Stadt am Bosporus, der Meerenge zwischen Mittelmeer und Schwarzem Meer. In Istanbul st\u00f6\u00dft man an fast jeder Ecke auf atemberaubende Sehensw\u00fcrdigkeiten und geschichtstr\u00e4chtige Hotspots. Aber am meisten faszinierte Sebastian die lebendige Kultur der Stadt, die rund um die Uhr pulsiert. \u00dcberall finden sich gut besuchte Pubs, Restaurants, Markthallen, Discos und Caf\u00e9s. Die Stadt w\u00e4chst und prosperiert. Und bei aller Modernit\u00e4t gelang es, den osmanischen Charme zu bewahren und den Spagat zwischen Kultur, Vergangenheit und Moderne zu meistern. Oft scheint Istanbul vor lauter Touristen und Einwohnern aus allen N\u00e4hten zu platzen. Die Stra\u00dfenbahnen und Busse sind ma\u00dflos \u00fcberf\u00fcllt und dauer\u00fcberlastet. Es kommt regelm\u00e4\u00dfig zu Versp\u00e4tungen, Ausf\u00e4llen oder zum totalen Verkehrskollaps. Die dicht aneinander gepferchten Touristen sind leichte Beute f\u00fcr dreiste Taschendiebe. Sebastian beobachtete zweimal, wie Kleinkriminelle durch die Z\u00fcge dr\u00e4ngelten und dabei alles zusammenstahlen, was ihnen gefiel. Eine Warnung. Sebastian war sensibilisiert und behielt seine Wertsachen noch viel besser im Blick.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">Als Pharma-Assistent verdiente Sebastian als in der Apotheke nicht gerade viel. Und ein junger Mann hat unheimlich viele Bed\u00fcrfnisse, die es zu befriedigen gilt: das eigene Auto, rauschende Partys, ausgefallene Klamotten, die Ausbildung und sonstige Freizeitaktivit\u00e4ten. Er war froh, nach zwei Jahren endlich genug Geld f\u00fcr diesen Trip beisammenzuhaben. In seinen sieben Urlaubstagen hauste er in einer kleinen, preisg\u00fcnstigen Jugendherberge unweit der Hagia Sofia: im Sultanahmet Youth Hostel. Ein sch\u00e4biges Etablissement mit zweifelhaftem Ruf. Dennoch das einzige, das er sich leisten konnte und wollte. Er besuchte die ehrw\u00fcrdige Blaue Moschee, die Hagia Sofia, den umtriebigen \u00c4gyptischen Basar, den beeindruckenden Palast des Sultans sowie den Gro\u00dfen Basar. \u00dcberall stolperte er \u00fcber atemberaubende, architektonische Meisterwerke vergangener Baumeister und Kulturen. Und jedes Mal, wenn er an der Blauen Moschee vorbeiging, warteten tausende Personen auf Einlass.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">Verr\u00fcckt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">Sebastian hatte Gl\u00fcck gehabt. Als er vor zwei Tagen morgens mit der ersten Gruppe die ehrw\u00fcrdigen Hallen betrat, musste er nicht lange warten. Vor dem Einlass wurden alle Frauen mit langen, blauen Wickelr\u00f6cken und farbenfrohen Kopft\u00fcchern ausgestattet. Die Aufmerksamkeit der Gl\u00e4ubigen soll Allah und der Moschee gelten und nicht den freiz\u00fcgigen Dekollet\u00e9s der westlichen Frauen. Zudem mussten alle Besucher ihre Schuhe ausziehen und barfu\u00df oder in Socken durch die Hallen schlendern. F\u00fc\u00dfe aus unz\u00e4hligen L\u00e4ndern der Welt verbreiteten ein Odeur, das von Weitem zu riechen war. Sebastian fuhr mit der F\u00e4hre durch die H\u00e4fen am Marmarameer, besuchte die asiatische Seite der Stadt, den Taksim-Platz und die belebten Einkaufsstra\u00dfen rund um diesen zentralen Ausgangspunkt. Er unternahm lange Spazierg\u00e4nge durch die Altstadt und lernte die Gepflogenheiten der Istanbuler kennen. Er war von der t\u00fcrkischen Kultur fasziniert und wollte so viel wie m\u00f6glich erleben und sehen. Er hatte in diesen paar Tagen viele interessante Bekanntschaften gekn\u00fcpft und spannende Gespr\u00e4che gef\u00fchrt. Er fragte nach politischen und religi\u00f6sen Ansichten und verstrickte sich regelm\u00e4\u00dfig in angeregte Diskussionen, die allzu oft mit einem t\u00fcrkischen Kaffee und einem k\u00f6stlichen Lokum \u2013 einer extrem s\u00fc\u00dfen und klebrigen S\u00fc\u00dfigkeit \u2013 beendet wurden. Er erlebte eine herzliche Kultur, viel N\u00e4chstenliebe, aber auch Menschen, die tief gespalten zwischen dem religi\u00f6sen und kulturellen Erbe ihrer Vorv\u00e4ter und der saloppen, freien Lebensart des Westens sind. Ein Spagat, der viele Istanbuler vor eine kaum l\u00f6sbare Herausforderung stellt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">Am vorletzten Tag seiner Istanbul-Reise wollte Sebastian auf den Galataturm \u2013 einen Teil der urspr\u00fcnglichen Stadtbefestigung \u2013, um von hier aus die atemberaubende Aussicht \u00fcber die Stadt, den umtriebigen Kreuzfahrthafen und den stahlblauen Bosporus zu genie\u00dfen. Er schlenderte von seiner Ramsch-Herberge aus auf Seitenstr\u00e4\u00dfchen die Anh\u00f6he hinab. Die Stra\u00dfen waren von unz\u00e4hligen Gesch\u00e4ften und Boutiquen ges\u00e4umt. Hier bekommt man alles, was das Herz begehrt: wundersch\u00f6ne Hochzeitskleider, allerhand Putzutensilien, billige Spielsachen, kitschige Souvenirs, klebrige Kalorienbomben, Schwarzmarkt-Fernseher, Lederg\u00fcrtel, Second-Hand-Turnschuhe, Ramsch-Anz\u00fcge, Kocht\u00f6pfe oder vorgravierte (!) Grabsteine. In den ersten Stunden kam er aus dem Staunen nicht mehr heraus. Mittlerweile hatte er sich an den ganz gew\u00f6hnlichen Wahnsinn der t\u00fcrkischen Einkaufskultur gew\u00f6hnt. Ein paar Querstra\u00dfen weiter empfingen die offenen Holztore des Gro\u00dfen Basars die kaufw\u00fctigen Touristen und Einheimischen. Ein unterschwelliger Duft von \u00e4therischen \u00d6len, intensiven Gew\u00fcrzen und \u2013 naja \u2013 Istanbul str\u00f6mte ihm entgegen. Von Weitem h\u00f6rte man die H\u00e4ndler, wie sie wohlriechende Gew\u00fcrze, hochwertige Lederjacken und klebrige S\u00fc\u00dfigkeiten anpriesen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">\u201eHallo mein Freund. Hi my friend. Kaufen Jacke? Sonnenbrille? Wanna buy jacket or glasses?\u201c, t\u00f6nte es von \u00fcberall her. Die H\u00e4ndler schienen die Touristen sofort in sprachliche Gruppen und Nationalit\u00e4ten einzuteilen. Sie wussten instinktiv mit welcher Sprache sie ihre \u201eOpfer\u201c ansprechen mussten, um einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen. Die geborenen Verk\u00e4ufer. Sebastian verneinte jedes Angebot vehement, l\u00e4chelte freundlich und marschierte weiter.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">Zielstrebig.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">Wie \u00fcberall im arabischen Raum, geh\u00f6rt das Marktleben auch in Istanbul zur Einkaufskultur. In jedem Gesch\u00e4ft wird ge- und verhandelt. Egal ob man nun Silberschmuck, Kleider, S\u00fc\u00dfigkeiten oder Gew\u00fcrze kaufen will, ob man in einem Kaufhaus, einer Boutique oder beim Stra\u00dfenh\u00e4ndler kauft, verhandelt wird \u00fcberall. Jeder Tourist, der die F\u00e4higkeit des Handelns nicht beherrscht, wird gnadenlos ausgenommen und \u00fcber den Tisch gezogen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">Handeln ist Pflicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">F\u00fcnf Minuten sp\u00e4ter lag vor Sebastian der n\u00e4chste Markt: Der \u00c4gyptische Basar. Drei gro\u00dfe, steinerne Torb\u00f6gen empfangen die Besucher aus aller Welt in einer Art Paralleluniversum. Unz\u00e4hlige Korridore f\u00fchren durch das Innere des weitl\u00e4ufigen Basars. Auf tausenden Steins\u00e4ulen thront das gew\u00f6lbte Dach mit seinen Kuppeln. Um diese Markthalle machte er einen gro\u00dfen Bogen. Ohne mindestens 500 S\u00e4ckchen mit Gew\u00fcrzen, Tees und einigen Souvenirs w\u00fcrde er dort nicht mehr herauskommen. Er erinnerte sich lebhaft an seinen ersten Besuch vor drei Tagen. Die Marktleute hatten ihm die Lira f\u00f6rmlich aus den Taschen gezogen und daf\u00fcr Safran, Paprika, Salz, Curry, Zimt und Kardamom hineingestopft. Es war ein Erlebnis der Extraklasse. Er wurde von Marktstand zu Markstand \u201eweitergereicht\u201c und ausgenommen wie eine gutgef\u00fcllte Weihnachtsgans. H\u00e4tte man das Ganze im Zeitraffer mitangesehen, h\u00e4tte es sicher urkomisch ausgesehen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">\u201eKomm mein Freund\u201c, hatten die H\u00e4ndler krakeelt, w\u00e4hrend sie ihn in ihre schmuddeligen, kleinen Ladenfl\u00e4chen zerrten. Fremde H\u00e4nde umfassten seine Handgelenke mit festem Griff und zogen ihn vom Mittelgang weg. \u201eProbieren!\u201c, meinten sie, w\u00e4hrend sie ihm die zuckers\u00fc\u00dfen Kariesverursacher in den Mund stopften, ihn damit m\u00e4steten, bis er das Gef\u00fchl hatte, er m\u00fcsse sich gleich \u00fcbergeben. Als er endlich (zu viel) bezahlt hatte, wurde er mit einem knappen \u201eTsch\u00fcss\u201c verabschiedet und vom n\u00e4chsten Marktverk\u00e4ufer mit \u201eKomm mein Freund\u201c in Beschlag genommen. Eine witzige Geschichte, die er seinen Freunden zu Hause erz\u00e4hlen w\u00fcrde. Er besa\u00df genug Gew\u00fcrze, Souvenirs und Teebl\u00e4tter f\u00fcr sein restliches Leben. Er wollte nicht Gefahr laufen, erneut in diesen heimt\u00fcckischen Strudel der fern\u00f6stlichen Leckereien-Verk\u00e4ufer gesogen zu werden, aus dem es beinahe kein Entrinnen gab. Als er den ersten H\u00e4ndler erblickte, bog er in eine angrenzende Seitenstra\u00dfe ab und umging den starkfrequentierten Basar. Die Stra\u00dfen, \u00fcber die keine Heerscharen von Touristen str\u00f6mten, wirkten heruntergekommen und schmutzig. \u00dcberall standen ausgediente Pappkartons herum, M\u00fclls\u00e4cke zierten die Stra\u00dfen und Hunde- und Katzenkot entwickelten sich in der prallen Sonne zu attraktiven Brutst\u00e4tten f\u00fcr Insekten und Krabbelviecher aller Art. Der s\u00e4uerliche Verwesungsgeruch verursachte bei Sebastian eine aufsteigende \u00dcbelkeit. Aber so funktioniert nun mal die st\u00e4dtische M\u00fcllentsorgung Istanbuls: Freie Papier- und Plastiksammler fischen die Wertstoffe heraus und die st\u00e4dtischen LKWs sammeln irgendwann den Rest ein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">Kurze Zeit sp\u00e4ter schritt er durch die Unterf\u00fchrung, die ihn unter der vielbefahrenen Stra\u00dfe Rag\u0131p G\u00fcm\u00fc\u015fpala durchf\u00fchrte. Fu\u00dfg\u00e4nger aus aller Herren L\u00e4nder quetschten sich hier durch. Flackernde Neonr\u00f6hren spendeten kaltes Licht. Auf den Seiten hatten Verk\u00e4ufer ihre K\u00f6stlichkeiten und Waren auf klapprigen Tischen und bunten T\u00fcchern ausgebreitet, Bettler waren auf der Suche nach Wohlt\u00e4tern und Saftverk\u00e4ufer pressten frische Granat\u00e4pfel und Orangen zu erfrischenden Saftkreationen. Die Hitze in der kaum bel\u00fcfteten Unterf\u00fchrung war erdr\u00fcckend, der Gestank widerlich und bei\u00dfend. Die olfaktorischen Abgr\u00fcnde der menschlichen Zivilisation vereinten sich hier unten zu einem Geruchsgemisch der besonders absto\u00dfenden Art. Sebastian war froh, als er auf der anderen Seite auf die Galata-Br\u00fccke treten und die relativ frische Au\u00dfenluft atmen konnte. Die zweigeschossige Betonbr\u00fccke ist etwa 400 m lang und tr\u00e4gt eine mehrspurige Fahrbahn, Tramgleise und zwei Gehwege. Auf der unteren Ebene schossen in den letzten Jahren Fischrestaurants und Caf\u00e9s wie Pilze aus dem Boden und locken die G\u00e4ste mit kulinarischen H\u00f6henfl\u00fcgen. An den Seiten des Oberdecks, in den Fu\u00dfg\u00e4ngerzonen, stehen jeden Tag unz\u00e4hlige Fischer, die ihre Angelhaken ins Wasser werfen und auf Fische warten. Blickt man seitlich vom Br\u00fcckenportal her \u00fcber die Br\u00fcstung, sieht man die vielen feinen, nylonartigen F\u00e4den, die ins Wasser tauchen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">Ein spezielles und einmaliges Schauspiel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">Wie ein abstraktes Spinnennetz bilden die d\u00fcnnen F\u00e4den den flie\u00dfenden \u00dcbergang zwischen Land und Wasser. Ab und an f\u00e4ngt ein Fischer einen hilflos zappelnden Meeresbewohner, der samt dem Haken aus dem Wasser gezogen wird. So geht das den ganzen Tag. Die Familienmitglieder wechseln sich beim Fischen ab und so muss der vermeintliche Stamm- und Gl\u00fccksplatz nie aufgegeben werden. W\u00e4hrend Mama zu Hause das Essen kocht, ist Papa mit den Kindern beim Fischen. Danach geht er nach Hause, w\u00e4hrend der Sohn die Rute bewacht. Kurze Zeit sp\u00e4ter kommt Mama mit der Tochter und der Sohnemann darf nach Hause, um sich zu erfrischen. Der Zyklus beginnt immer wieder von vorn. Es scheinen sich Gewerbezweige speziell f\u00fcr diese Fischersleute entwickelt zu haben. Wasserboten und Fruchtsaftverk\u00e4ufer versorgen die Angler mit Erfrischungen, Wurm- und K\u00f6derh\u00e4ndler bringen frische K\u00f6der und Brezelverk\u00e4ufer sorgen f\u00fcr das leibliche Wohl. Es wuseln unz\u00e4hlige Menschen auf dem engen Gehweg umher. Ein farbenfroher und abwechslungsreicher Fischbasar inmitten der Stadt \u2013 auf der Galata-Br\u00fccke. Der einzige Unterschied zu den anderen M\u00e4rkten der Metropole besteht darin, dass dieser einzig und allein von den einheimischen Fischern lebt. Sebastian schlenderte an den ins Wasser starrenden Menschen vorbei, an den H\u00e4ndlern und Verk\u00e4ufern und blickte zum Galata-Turm empor.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">Ein steiler Aufstieg stand ihm bevor.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\"><em>Soll ich mir das antun? <\/em>Sebastian war unsicher. Die Temperatur n\u00e4herte sich neuen Spitzenwerten und sein T-Shirt klebte bereits an seinem schm\u00e4chtigen K\u00f6rper. <em>Keine Chance!<\/em> Er entschied sich, den m\u00fchsamen Aufstieg durch die weitaus angenehmere Fahrt mit der altert\u00fcmlichen Standseilbahn abzuk\u00fcrzen. Der Eingang zur T\u00fcnelbahn befindet sich unweit der Galata-Br\u00fccke und ist angenehm k\u00fchl und modern gestaltet. Nach wenigen Minuten rumpelte das Gef\u00e4hrt in den Bahnhof, die T\u00fcren \u00f6ffneten sich und hunderte Passagiere str\u00f6mten in den engen, schlauchartigen Bahnhof. Einige Augenblicke sp\u00e4ter setzte sich die Standseilbahn wieder in Bewegung, um die neuen Passagiere \u2013 inklusive Sebastian \u2013 nach oben zu bef\u00f6rdern. Das Ger\u00e4usch, das die Stahlr\u00e4der auf den abgenutzten Schienen erzeugten, glich dem j\u00e4mmerlichen Geschrei einer Katze, die mit einer Kreiss\u00e4ge maltr\u00e4tiert wird. Sebastian hielt sich die Ohren zu und kniff schmerzerf\u00fcllt die Augen zusammen. Am Zielbahnhof ging er durch die Drehkreuze nach drau\u00dfen und befand sich sogleich auf der Anh\u00f6he nahe der Unabh\u00e4ngigkeitsstra\u00dfe. Der kurze Fu\u00dfmarsch zum Galataturm war kurzweiliger und angenehmer als es der happige Aufstieg gewesen w\u00e4re. Sebastian beobachtete die Menschen, die ihm entgegenkamen und musste sich ein Grinsen verkneifen. Die Touristen erkannte man sofort: grelle Schirmm\u00fctze, \u00fcberdimensionale Fotokamera, abgewetzte Turnschuhe, wetterfester Rucksack und eine Windjacke.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">So wie er selbst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">Als er um die n\u00e4chste Ecke bog und sich der imposante Turm endlich vor seinen Augen pr\u00e4sentierte, verpuffte seine gute Laune augenblicklich. Sie vaporisierte quasi. Vor dem Eingang wartete eine unz\u00e4hlbare Menschenmenge auf Einlass. Die Touristen wanden sich gleich einer \u00fcberdimensionalen Schlange um den steinernen Turm, w\u00e4hrend die Sonne unbarmherzig auf ihre K\u00f6pfe brannte. Einige Engl\u00e4nder gl\u00fchten wie das Rot einer Verkehrsampel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">\u201eVerdammt, muss das sein?\u201c, grummelte Sebastian, als er sich anstellte. Gef\u00fchlte zehn Stunden sp\u00e4ter erklomm er den letzten Tritt der Wendeltreppe und trat auf die Aussichtsplattform des Festungsturms. Ein herrlicher und einmaliger Rundumblick belohnte ihn f\u00fcr den anstrengenden Aufstieg und das lange Warten \u2013 das faktisch nur eine halbe Stunde gedauert hatte. In der Ferne, auf einer Anh\u00f6he, thront die Blaue Moschee. Die sechs spitzen Minarette umspannen den beeindruckenden Kuppelbau und verleihen ihm den unverkennbaren Charakter. Die Palastanlage des ehemaligen Sultans vereinnahmt den gesamten westlichen Zipfel des Goldenen Horns und war schlicht beeindruckend. Die gesungenen Gebete der Muezzins hallten durch die engen Gassen der Stadt und \u00fcberschlugen sich in den H\u00e4userschluchten. Der Himmel war so blau wie das salzige Wasser der Meerenge. Was f\u00fcr ein gelungener, letzter Eindruck von dieser wundersch\u00f6nen Stadt! Morgen w\u00fcrde er nach Deutschland zur\u00fcckkehren und am Montag, p\u00fcnktlich um neun Uhr, in der Apotheke auf der Matte stehen. Er lie\u00df seinen Blick ein letztes Mal \u00fcber das gro\u00dfartige Panorama gleiten, bevor er sich an den gaffenden Touristen und blitzenden Fotokameras vorbeidr\u00e4ngte, um zum Ausgang zu gelangen. Zur\u00fcck ging es durch das am steilen Hang gelegene Altstadtviertel Beyo\u011flu. Um nicht den gleichen Weg zweimal zu gehen, flanierte er diesmal auf der unteren Etage \u00fcber die Galata-Br\u00fccke, vorbei an provisorischen Marktbuden aus Karton und Restaurants, die mit k\u00f6stlichen Meeresspezialit\u00e4ten lockten. An jeder Ecke konnte frischer Granatapfel-Saft gekostet, ein neues Handycover oder eine falsche Marken-Sonnenbrille gekauft werden. Die Saftkreationen der H\u00e4ndler waren k\u00f6stlich. Sebastian hatte es sich nicht nehmen lassen, an einem Stand einen Fruchtsaft zu bestellen. Einfach lecker und erfrischend. Er staunte nicht schlecht, als er merkte, wie viele Menschen sich hier unten tummelten. Es war ein regelrechtes Gedr\u00e4nge und das Durchkommen nicht gerade leicht. Er war ein bisschen erleichtert, als er sicher auf der anderen Seite angekommen war und den Weg durch den G\u00fclhane-Park zu seinem Hostel in Angriff nehmen konnte. Dieser wundersch\u00f6ne Park geh\u00f6rt zum Stadtteil Fatih und ist Teil der altehrw\u00fcrdigen Topkap\u0131-Palastanlage. Majest\u00e4tische B\u00e4ume zieren die Wege und spenden den Besuchern eine schattige Abk\u00fchlung von der br\u00fctenden Sonne.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">\u00a0\u201eJa, Mama, es geht mir gut. Wirklich! Ja, alles in Ordnung. Ich werde dir ausf\u00fchrlich berichten, wenn ich zur\u00fcck bin. Auf jeden Fall ist diese Reise jeden Cent wert! Ja, ich passe auf meine Wertsachen auf. Hm \u2026 Ja, nat\u00fcrlich bin ich vorsichtig. Ich freue mich auch dich zu sehen. Mach dir bitte keine Sorgen, okay? Ich liebe dich auch\u201c, s\u00e4uselte Sebastian ins Telefon, als er am Abend mit seiner Mutter telefonierte. Obwohl er f\u00fcnfundzwanzig war und vor drei Jahren zuhause ausgezogen war, bemutterte sie ihn wie ein kleines Kind. Manchmal nervte ihn das, aber eigentlich gefiel ihm diese m\u00fctterliche F\u00fcrsorge ganz gut. Zum einen war er erwachsen und wollte auf eigenen Beinen stehen und doch lie\u00df er sich gerne ab und zu von seiner Mutter verw\u00f6hnen. Wer tat das nicht? \u201eTsch\u00fcss Mama. Bis morgen! Jaaahaaa, ich passe auf. Wirklich. Tsch\u00fcss, lieb\u2018 dich!\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">Endlich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">Sebastian lie\u00df sich auf das harte Bett fallen. M\u00fcde und ersch\u00f6pft. Er war ausgelaugt vom vielen Spazieren, Gucken und Fotografieren. Er hatte eines der beiden Einzelzimmer mit Dusche ergattert, die das sp\u00e4rlich eingerichtete Haus bot. Er war froh, nicht mit der breiten Masse \u00fcbernachten und duschen zu m\u00fcssen. So etwas lag ihm nicht, denn er war eher verschlossen und zur\u00fcckhaltend. Bis zu seiner Anreise wusste er nicht, in was f\u00fcr ein Zimmer er einquartiert w\u00fcrde und war ziemlich erleichtert, als man ihm an der Rezeption mitteilte, dass er ein Zimmer f\u00fcr sich allein hatte. Einer dieser Schlafs\u00e4le h\u00e4tte es zur Not wohl auch getan. Aber mit zehn anderen M\u00e4nnern in einem so kleinen Raum zu schlafen und sich die Toilettenanlagen zu teilen, das h\u00e4tte Sebastian vor ein gro\u00dfes Problem sexueller Natur gestellt: Wie h\u00e4tte er seine Libido im Zaum halten sollen, wenn sich die M\u00e4nner ausgezogen und ihre Muskeln verglichen? Er w\u00e4re dauergeil gewesen, die reinste Folter! Nicht auszumalen, was die anderen mit ihm gemacht h\u00e4tten, wenn sie seine Latte entdeckt h\u00e4tten. Vielleicht h\u00e4tten sie aber auch alle zusammen gewichst und sich gegenseitig dabei zugesehen?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">Wunschdenken!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">Bevor er seine m\u00fcden Augen schloss, dachte er zur\u00fcck an sein Erlebnis vor drei Tagen auf dem \u00c4gyptischen Basar. Er war gerade in eine neue Marktbude \u201eweitergereicht\u201c worden, nachdem er beim vorherigen H\u00e4ndler schon Gew\u00fcrze f\u00fcr die n\u00e4chsten zehn Jahre eingekauft hatte. W\u00e4hrend ihm der neue Verk\u00e4ufer irgendetwas S\u00fc\u00dfes in den Mund stopfte, sah er ihn: modisch gekleidet, gro\u00df, braune, glatte Haare und wundersch\u00f6ne graublaue Augen. Sebastian war wie vom Blitz getroffen. Ein unheimlich starkes Gef\u00fchl durchflutete ihn und kribbelte in jeder seiner Zellen. Ihm wurde warm und seine Nackenh\u00e4rchen stellten sich unisono auf.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">Der Mann war ein Traum!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">In diesem Moment sah der Fremde auf und ihre Blicke trafen sich. Das Kribbeln in Sebastians K\u00f6rper verst\u00e4rkte sich und legte seine \u00fcberhitzte Steuerungszentrale endg\u00fcltig lahm. Er blendete alles aus, was um ihn herum passierte, nahm nichts mehr wahr. Er verga\u00df sogar das s\u00fc\u00dfe Etwas, das auf seiner Zunge vor sich hin schmolz. Dieser Moment, dieser Blickkontakt, war magisch, einmalig, etwas Besonderes. Pl\u00f6tzlich erhellte ein strahlendes L\u00e4cheln das wundersch\u00f6ne Gesicht des Fremden und seine Augen blitzten auf wie funkelnde Diamanten. Zarte Lachf\u00e4ltchen bildeten sich um diese hypnotischen Augen und die Gr\u00fcbchen an seinem Kinn waren absolut sexy. Seine Z\u00e4hne waren makellos und wei\u00df wie Schnee. Nach ein paar Sekunden, die Sebastian wie Minuten vorkamen, biss sich sein Gegen\u00fcber lasziv auf die Unterlippe und zwinkerte Sebastian zu. Diesem sackten beinahe die Beine weg. So etwas passierte ihm normalerweise nicht und schon gar nicht in einem fremden Land auf irgendeinem Basar, an irgendeinem Stand. Dieser Moment h\u00e4tte ewig dauern k\u00f6nnen und Sebastian h\u00e4tte nichts lieber getan, als das perfekt geformte Gesicht zu verinnerlichen, die gemeinsamen Sekunden zu genie\u00dfen und in diesem warmen Gef\u00fchl zu baden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">Das zerbrechliche Band zwischen den M\u00e4nnern wurde j\u00e4h unterbrochen, als der H\u00e4ndler das Geld f\u00fcr die Leckereien, Tees und Gew\u00fcrze verlangte, zu denen sich Sebastian \u2013 allem Anschein nach w\u00e4hrend seines tr\u00e4umerischen Blackouts \u2013 hatte \u00fcberreden lassen. Wahrscheinlich hatte er bei allem, was der Verk\u00e4ufer vorschlug, nur zustimmend genickt und konnte sich jetzt nat\u00fcrlich nicht mehr daran erinnern. Als Sebastian die T\u00fcte mit den gekauften Waren entgegengenommen und den Mann bezahlt hatte, suchte er den Laden nach dem jungen, attraktiven Mann ab.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">Er war verschwunden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">In diesem Moment verfluchte Sebastian den Verk\u00e4ufer, sich selbst und den geheimnisvollen Unbekannten. Warum hatte er sich ablenken lassen und den anderen nicht direkt angesprochen? Warum hat der andere nicht gewartet und ihn angesprochen und warum musste der Verk\u00e4ufer ausgerechnet in diesem Moment nach dem Geld fragen?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">Schicksal?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">Sebastian lag, pl\u00f6tzlich wieder hellwach, auf dem harten Bett und dachte an diese Begegnung, den intensiven Blickkontakt und das Gef\u00fchl, das ihn durchfloss, als er von seinem Gegen\u00fcber angel\u00e4chelt wurde. Sp\u00e4testens als sein pochendes Glied gegen den d\u00fcnnen Stoff der Pants dr\u00fcckte, wusste er, dass er sich nach diesem Mann verzehrte, wie sehr er ihn wollte. Er seufzte theatralisch, zuckte mit den Schultern und griff in seine Unterhose um sein halbhartes Glied vom Stoff zu befreien. Er rieb am samtigen Schaft auf und ab und massierte mit seinem rauen Daumen die sensible, pralle Eichel. Er genoss das Gef\u00fchl, das seinen K\u00f6rper elektrisierte. Ein erstes, z\u00f6gerliches St\u00f6hnen entrang sich seiner Kehle. Sein Geschlecht pochte im Rhythmus seines Herzens und schwoll vor Verlangen immer weiter an. W\u00e4hrend er sich ber\u00fchrte, dachte er an das s\u00fc\u00dfe L\u00e4cheln, das \u00fcber die Lippen des Fremden huschte, an sein perfektes Gesicht. Er fand ihn unglaublich sexy. Wie gerne h\u00e4tte er diese sanften, erotisch geschwungenen Lippen gekostet! Er dachte an den lasziven Biss auf diese Lippen und die funkelnden Augen, die ihn fixierten. Sebastian erh\u00f6hte den Druck auf seinen pulsierenden Penis und fuhr sich mit der freien Hand \u00fcber die Brust bis zu seinen Brustwarzen. Dort war er sensibel und die z\u00e4rtlichen Ber\u00fchrungen stimulierten ihn noch mehr. Er st\u00f6hnte zufrieden auf, als die W\u00e4rme durch seine Glieder schoss. Schwer atmend r\u00e4kelte er sich auf den Laken des Bettes, wand seinen lustkontrollierten K\u00f6rper. Aus seinem Schlitz sickerten erste, z\u00f6gerliche Vorboten seiner ansteigenden Erregtheit. Er verteilte die glitschige Fl\u00fcssigkeit mit seinem kreisenden Daumen auf der Eichel. Der Unbekannte war ein wenig kleiner als Sebastian, ein wenig korpulent und unheimlich s\u00fc\u00df und attraktiv. Dieses L\u00e4cheln, diese Statur, dieser Ausdruck \u2013 Sebastian umfasste sein Glied st\u00e4rker und steigerte den Rhythmus, in dem er sich streichelte. Seine angestaute Lust presste sich mit wimmernden Lauten an die Oberfl\u00e4che. Er schloss seine Augen und dachte daran, wie er den attraktiven Jungen ausziehen w\u00fcrde und was sie alles zusammen machen k\u00f6nnten. Er wollte ihn wiedersehen, ihn ber\u00fchren und ihm nahe sein. Er wollte die zarte Haut des Mannes ber\u00fchren, ihn \u00fcberall k\u00fcssen, seinen K\u00f6rper mit seiner Zunge erkunden und ihm Laute purer Ekstase entlocken. Er stellte sich vor, wie der Mann ohne Kleidung aussah und wie sie sich in den Armen halten, streicheln und ber\u00fchren w\u00fcrden. Er wollte diese weichen Lippen k\u00fcssen und mit seiner Zunge den Mund des Unbekannten erkunden. Er wollte den anderen in sich sp\u00fcren, sich f\u00fcr ihn verwundbar machen und \u00f6ffnen. Er wollte die W\u00e4rme sp\u00fcren, die sich zwischen den verbundenen, nassen K\u00f6rpern bilden w\u00fcrde. Er wollte sehen, wie ihn der andere mit seiner Hand pumpte, w\u00e4hrend sich sein eigener K\u00f6rper mit einem gl\u00e4nzenden Film salziger Fl\u00fcssigkeit \u00fcberzog. Er wollte h\u00f6ren, wie es der andere genoss, in ihm zu sein, wie er Sebastians Hintern liebte und sich sp\u00e4ter darin ergab. Er wollte die harten, unbarmherzigen St\u00f6\u00dfe in sich sp\u00fcren, die schwei\u00dffeuchten Ber\u00fchrungen auf seiner Haut f\u00fchlen, den Geruch purer Lust aufsaugen. Der Gedanke daran, wie sich ihre beiden K\u00f6rper vereinigten, war genug, um ihn \u00fcber den Rand \u2013 in die vollkommene Gl\u00fcckseligkeit \u2013 zu sto\u00dfen. Seine Hoden zogen sich zusammen, das prickelnde Gef\u00fchl durchschoss Sebastians gesamten K\u00f6rper und sein Glied zuckte und pumpte heftig. Sein Herz drohte auszusetzen, schlug wie verr\u00fcckt. Er st\u00f6hnte laut auf und spritze die warme, wei\u00dfliche Fl\u00fcssigkeit \u00fcber seinen Bauch und die Brust. Ein klebrig warmer Schwall traf ihn am Kinn. Unz\u00e4hlige Male pumpte sein explodierendes Geschlecht das fruchtbare Sekret aus der \u00d6ffnung und bescherte ihm einen langanhaltenden, intensiven Orgasmus. Schwer keuchend und schnaubend sah er sich die Sauerei an, die er auf seinem Oberk\u00f6rper und dem Laken veranstaltet hatte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">\u201eJetzt muss ich nochmal duschen. Schei\u00dfe!\u201c, maulte er ungehalten. Die heftigen Nachwehen des intensiven Orgasmus kribbelten in seinen Hoden und sein K\u00f6rper war entspannt und befriedigt. Seinen geschundenen F\u00fc\u00dfen und Beinen tat das erneute Wasserbad gut. Er liebte das Gef\u00fchl, das ihm warmes Wasser bescherte, wie entspannend es auf seine Muskeln wirkte. Die Reste des Samens wusch er mit Duschgel von seinem K\u00f6rper, w\u00e4hrend seine Gedanken erneut zu dem jungen Mann vom Basar zur\u00fcckkehrten. Ach, wie gerne w\u00fcrde Sebastian ihn wiedersehen! Dazu w\u00fcrde es wohl nicht kommen. Wie gro\u00df war die Chance, dass man einen einzigen Menschen in einer so gro\u00dfen Stadt wie Istanbul zuf\u00e4llig wiedersah? Gleich Null. Wie zum Trotz zuckte sein Glied erneut und er sp\u00fcrte wie es erneut anschwoll. Es bettelte um eine zweite Runde, die Sebastian seinem K\u00f6rper und Geist nicht verwehrte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">Pure Entspannung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\"><\/div><div class=\"su-expand-link su-expand-link-more\" style=\"text-align:left\"><a href=\"javascript:;\" style=\"color:#e2007a;border-color:#e2007a\"><i class=\"sui sui-plus\" style=\"\" aria-label=\"\"><\/i><span style=\"border-color:#e2007a\">Mehr lesen<\/span><\/a><\/div><div class=\"su-expand-link su-expand-link-less\" style=\"text-align:left\"><a href=\"javascript:;\" style=\"color:#e2007a;border-color:#e2007a\"><i class=\"sui sui-minus\" style=\"\" aria-label=\"\"><\/i><span style=\"border-color:#e2007a\">Weniger lesen<\/span><\/a><\/div><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3732330834\/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3732330834&amp;linkCode=as2&amp;tag=marcweihblog-21&amp;linkId=GDOVIDEUDBYTKYGN\"><img decoding=\"async\" class=\" alignleft\" src=\"http:\/\/ws-eu.amazon-adsystem.com\/widgets\/q?_encoding=UTF8&amp;ASIN=3732330834&amp;Format=_SL250_&amp;ID=AsinImage&amp;MarketPlace=DE&amp;ServiceVersion=20070822&amp;WS=1&amp;tag=marcweihblog-21\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/a><strong>Lust auf mehr? &#8218;Der Bosporus-Kurier&#8216; jetzt bei <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Bosporus-Kurier-Gay-Romance-Marc-Weiherhof\/dp\/3732330834\/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1433489597&amp;sr=8-1&amp;keywords=der+bosporus-kurier\" target=\"_blank\"> Amazon<\/a> (Klick aufs Bild) bestellen oder direkt laden!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weitere Informationen zum Buch gibt es <a href=\"http:\/\/www.marc-weiherhof.ch\/blog\/der-bosporus-kurier\/\">hier<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Voller Stolz pr\u00e4sentiere ich euch meine XXL-Leseprobe zu &#8218;Der Bosporus-Kurier&#8216; Viel Spa\u00df beim Lesen. 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