Gay Romance ist Toleranz.

In meinen Büchern kämpfe ich für Toleranz, Gleichberechtigung und Akzeptanz.

In meinen Büchern kämpfe ich für Toleranz, Gleichberechtigung und Akzeptanz.

Homosexuellen Menschen werden immer noch diverse Stolpersteine in den Weg gelegt und sie erfahren noch nicht die Akzeptanz, die sie in der Gesellschaft verdient hätten. In meinen Büchern kämpfe ich für Toleranz, Gleichberechtigung und Akzeptanz. Weil wir alle gleich sind!

Erfahre mehr über mich, mein Privatleben und meine Katzen.

Erfahre mehr über mich, mein Privatleben und meine Katzen.

Als Schweizer stehe ich nicht nur für Käse, Schokolade und Berge, nein, ich schreibe auch Bücher, die dich in die Welt der gleichgeschlechtlichen Liebe entführen. Erfahre mehr über mich, mein Privatleben und meine Katzen.

Lesen ist Freiheit.

Entfliehe mit meinen Büchern deinem Alltag, tauche in unbekannte Abenteuer ein und bereise mit mir die Welt.

Entfliehe mit meinen Büchern deinem Alltag, tauche in unbekannte Abenteuer ein und bereise mit mir die Welt.

Entfliehe mit meinen Büchern deinem Alltag, tauche in unbekannte Abenteuer ein und bereise mit mir die Welt. Egal ob in den Orient, nach New York, in die Schweiz oder nach Istanbul, mit meinen Geschichten wird es nie langweilig. Travel the world!

Die Liebe gewinnt immer.

Zentrales Thema meiner Gay Romance-Bücher ist die Liebe und diese findet ja bekanntlich immer einen Weg.

Zentrales Thema meiner Gay Romance-Bücher ist die Liebe und diese findet ja bekanntlich immer einen Weg.

Zentrales Thema meiner Gay Romance-Bücher ist die Liebe und diese findet ja bekanntlich immer einen Weg. Dieser Fakt zieht sich wie ein roter Faden durch all meine Geschichten, selbst durch die früheren Gay Crime-Storys. LoveWins!

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Fragmente meines Lebens | 13

Ich sitze auf Mikes Schoß. Wir streicheln uns gegenseitig, sind nah beieinander, hauchen uns zarte Küsse aufs Gesicht und den Mund. Es ist wunderschön und romantisch. Ich spüre seine Erregung, was meine Begierde zusätzlich anfeuert. Seine Hand wandert unter mein T-Shirt, streichelt sanft über meinen Bauch. Ich genieße es und seufze wohlig. Seine zarten Finger prickeln auf meiner Haut. „Oli?“, ruft jemand. Ich schüttle irritiert den Kopf, konzentriere mich wieder auf die Berührung an meinem Bauch. Sein Duft betört mich und seine wohlige Wärme ist alles, was ich begehre. „Oli“, ertönt die Stimme erneut. Jemand berührt mich am Arm.

Ich schlage die Augen auf.

Der sinnliche Traum zerplatzt wie eine Seifenblase. Ich liege in meinem Bett und starre in das Gesicht meiner Mutter. Sie wirkt irritiert. „Was?“, krächze ich unleidlich, bevor ich mich im Bett umdrehe und die Decke höher ziehe. Ich weiß nicht genau, wie spät es ist, aber es ist Samstag, also ist es auf jeden Fall viel zu früh.

„Deine Chefin Trish ist am Telefon. Es ist irgendetwas wegen einer Einzahlung, einem Briefkasten und einer Bank“, entgegnet meine Mutter. Ich setze mich im Bett auf und starre sie an.

„Oh, Mist. Ist sie noch am Telefon?“

„Ja. Oli, was ist denn los? Sag mir endlich was gestern passiert ist! Und wer hat dich so zugerichtet? Dein Auge sieht ja schlimm aus!“

„Was? Mein Auge?“, frage ich und taste danach. Es tut weh, also breche ich weitere Erkundungen ab. „Nachher, Mama. Ich muss erst mit Trish telefonieren.“ Ungelenk, mit eingerosteten Knochen hieve ich mich aus dem Bett und schwanke ins Wohnzimmer. „Trish?“, krächze ich.

„Oli. Gott sei Dank. Die Bank hat mich angerufen. Anscheinend hat jemand versucht den Briefkasten aufzubrechen. Weil dort das Geld der Bäckerei gelegen hat, haben sie mich angerufen. Was zum Teufel ist passiert?“

„Ich … das ist eine lange Geschichte.“

„Ich habe Zeit“, kommt es genervt von Trish. Ich erzähle ihr, was am vergangenen Abend geschehen ist, lasse jedoch die Ereignisse in der Schwulenbar weg. „Zum Glück hast du die Polizei angerufen, Oli. Der Briefkasten ist wohl noch nicht nach den neusten Sicherheitsstandards gebaut worden. Somit hätte er unsere gesamten Wocheneinnahmen entwenden können. Das wäre mein Ruin, Oli. Hörst du? Wie bist du überhaupt auf die Idee gekommen, das Geld in den Briefkasten zu stecken?!“

„Naja, der Automat war kaputt, ich hatte ein Date und konnte die Wocheneinnahmen schlecht mitnehmen. Und dann hab ich den Briefkasten gesehen.“

„Und wie erklärst du es dir, dass 1.000 Euro fehlen?“

„Was? Es fehlen 1.000 Euro?“, kreische ich. Meine Gedanken beginnen zu rasen, mein Puls schießt in die Höhe. „Ich … ich habe alles in den Umschlag gesteckt, wirklich Trish, das musst du mir glauben.“

„Ich glaube dir, Oli. Und trotzdem fehlt das Geld. Du warst nicht alleine da, oder?“

„Nein“, antworte ich zögerlich. „Mein Date hat mir geholfen.“

„Und der Kerl, den du verhaften lassen hast?“

„Das war mein Date.“

„Ach, Oli. Was machst du für Sachen? Okay, hör zu, wir sollen uns am Montagmorgen gegen 7.30 Uhr bei der Bank einfinden. Sie werden mit uns das Geld erneut zählen und uns die Bilder der Überwachungskamera zeigen. Vielleicht sieht man ja darauf, wer das Geld genommen hat. Jetzt wünsche ich dir erst mal ein schönes Wochenende.“

„Das wünsche ich dir auch“, hauche ich.

„Aber, Oli?“

„Ja?“

„Darüber müssen wir noch sprechen. Das hätte böse enden können.“

„Ich weiß, Trish“, damit beende ich das Telefonat, setze mich auf die Couch und starre auf den Teppich. Es dauert nicht lange, da spüre ich, wie sich meine Mutter zu mir setzt. Mit ihrer Hand berührt sie mich sanft am Arm.

„Ich habe gelauscht“, gibt sie ohne Umschweife zu.

„Das dachte ich mir.“

„Du hast Trish nicht alles erzählt, oder?“ Ich sehe meine Mutter an. In ihren braunen Augen spiegelt sich die unendliche Liebe, die ich auch für sie empfinde. Ich nicke bedrückt. „Och, mein Junge. Was ist los?“ Sie nimmt mich in den Arm und streichelt mir übers Haar. Ich erzähle ihr alles, aber es fühlt sich für mich so an, als ob es ein Fremder erzählt, als ob es nicht mir passiert ist.

Irgendwie seltsam.

„Danke, dass du es mir gesagt hast, Oli“, meint sie mit einem mütterlichen Lächeln. „Irgendwann kommt schon der Richtige, Junge. Da habe ich keinen Zweifel. Und mit dem wirst du dann den Rest deines Lebens verbringen. Es braucht nur ein bisschen Zeit und Geduld.“

„Danke, Mama“, entgegne ich, obwohl ich mich noch nicht wirklich besser fühle.

„Und jetzt sehen wir uns dein Auge an. Das ist ein heftiger Bluterguss.“ Ich nicke und folge ihr ins Badezimmer. Bei dem ganzen Schrecken von gestern, habe ich den Schlag vollkommen vergessen. Gesehen hat man gestern auch noch nichts.

Aber heute!

Blau-Schwarz hat sich die Haut nahe meines rechten Auges verfärbt. Es sieht brutal, aber nicht gefährlich aus. Mein erstes Veilchen, wie ich feststelle. Ich dusche, ziehe mich an und mache mich für den Tag bereit. Ich nehme mir vor, einfach nicht mehr an gestern zu denken.

Irgendwann vergesse ich es sicher.

1 Gedanke zu “Fragmente meines Lebens | 13”

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