Japanisch für Anfänger

Eine humoristische Gay Romanze 

 

“Der Schreibstil von Marc Weiherhof ist, wie wir es schon von ihn gewohnt sind wieder sehr flüssig und humorvoll.” astrid – Das Lesesofa

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Inhaltsangabe

Rico, ein äußerst gut aussehender, muskulös gebauter Fitnesstrainer, versteht unter romantischer Liebe bislang lediglich Leistungssport mit möglichst vielen Partnern. Gefühle? Fehlanzeige. Eine Beziehung? Viel zu aufwendig. Doch das ändert sich, als er den verträumten, japanischstämmigen Hiroshi kennenlernt. Mit seiner liebenswert tollpatschigen Art zieht der Altenpfleger den Coach in seinen Bann. Ein seltsam unbekanntes Gefühl schleicht sich in Ricos Brust. Ist er womöglich von einem tödlichen Virus befallen? Nein, Verliebtheit rafft normalerweise niemanden dahin, außer man macht wirklich alles falsch.

„Japanisch für Anfänger“ ist ein humoristisches Feuerwerk gespickt mit großen Emotionen und prickelnder Homoerotik.

“Aber was wäre eine Geschichte ohne einen durchgeknallten Sidekick?! An dieser Stelle kommt Traudl ins Spiel. Die Dame versteht sich nicht nur aufs Stricken von I-Pad Schutzhüllen in Regenbogenfarben, nein, sie ist eine durchtriebene alte Lady die gerne die Kupplerin für ihren Enkel Rico spielt und wenn angebracht auch zu drastischen Mitteln greift um ihrem Enkel zu seinem Glück zu zwingen.” Astrid

Leseprobe

„Kommt schon. Ihr werdet doch nicht schon beim Warm-up schlappmachen, oder? Jetzt legen wir erst so richtig los. Zehn Minuten Bergintervall. Go, go, go.“ Ricos Stimme vermittelt unbändigen Bewegungsdrang und wirkt ansteckend. Keuchen und der eine oder andere Fluch dringen an seine Ohren. Er lächelt und speist den am Lenker seines Indoorbikes befestigten Touchscreen mit den entsprechenden Befehlen. Die Elektronik greift unverzüglich ein und erhöht den Widerstand.

Rico legt mehr Kraft in seine Beine.

Er trägt kurze schwarze Rennradhosen und ein atmungsaktives Muskelshirt in Rot. Diese Klamotten betonen nicht nur seinen sportlich-muskulösen Körperbau, sondern eignen sich auch bestens fürs Indoorcycling. Eingängige Popmusik dröhnt aus den Boxen und unterstützt die Sportler beim Erreichen der gesetzten Trainingsziele. Ricos Sportgerät, ein rot glänzendes Indoorbike – eine Art stationäres Fahrrad ohne Räder, dafür mit Stützstreben als Füße – steht in der Mitte des hell erleuchteten Raums. Leicht versetzt hinter ihm stehen die Bikes der Teilnehmer in einer Reihe. Mithilfe eines großen Spiegels behält er jederzeit den Überblick und kann zielgerichtet Ratschläge geben und die Sportler bei Bedarf anfeuern. „Nicht schlappmachen, Bea“, ermahnt er eine sehnige, blonde Frau Mitte dreißig, deren Gesicht eine äußerst ungesunde Farbe angenommen hat.

Eine überreife Tomate ist nichts dagegen.

Ihre Blicke treffen sich. „Trink einen Schluck und schalt den Widerstand um eine Stufe zurück.“ Die Blondine nickt und gibt dem Bordcomputer die entsprechenden Befehle. Dann nimmt sie gierig mehrere Schlucke aus ihrer Trinkflasche und tupft sich die Stirn mit einem Handtuch ab. „Kommt schon, weiter. Lasst euch von der Musik tragen. Setzt euch ein Ziel und fahrt darauf zu.“ Ein feiner Schweißfilm bildet sich auf Ricos Körper und das rote Shirt klebt an seinem trainierten Oberkörper. Er weiß, wie hart das Training ist, und dennoch fühlt man sich am Ende, als ob man etwas Großes erreicht hätte. „Die letzten Minuten noch, Leute. Nicht schlappmachen. Da vorne ist euer Ziel, steht auf und gebt alles, um es zu erreichen.“ Rico erhebt sich, die Kursteilnehmer machen es ihm nach. Ihm bleiben die teils neidischen, teils lüsternen Blicke auf seinen Knackarsch nicht verborgen – ein Booster für sein Ego.

Schweres Atmen erfüllt den Raum.